Die steigenden Immobilienpreise der Nation scheinen sich nicht um die Rezession zu kümmern, in der sich das Land befindet. Sie können nicht von der tödlichen Coronavirus-Pandemie oder der daraus resultierenden zweistelligen Arbeitslosigkeit gestört werden. Stattdessen widersetzen sich die Preise der Logik, den Erwartungen und sogar dem Glauben, da sie in einer beispiellosen Gesundheits- und Wirtschaftskrise Rekordhöhen erreichen.

Es hat einige zu der Frage geführt: Werden einige Märkte zu heiß? Könnte eine signifikante Korrektur vor der Tür stehen?

“In einigen dieser Ballungsräume sind die Preise allein im vergangenen Jahr um mehr als 20% gestiegen” sagt der Immobilienmakler aus Stuttgart. Wie nachhaltig ist dieser scheinbar irrationale Überschwang an Eigenheimpreisen überhaupt? Könnten wir wieder das gefürchtete Blasengebiet betreten?

Laut den jüngsten Zahlen von realtor.com® stieg der mittlere Listenpreis für Eigenheime in der Woche bis zum 15. August im Jahresvergleich um 10,1%. Niemand sagte einen derart dramatischen Anstieg im Vergleich zu 2019 voraus – als die Wirtschaft stark war, hatte niemand von COVID-19 gehört und die sozialen Unruhen waren nicht explodiert.

Tatsächlich sagten viele Experten voraus, dass die Preise abflachen, wenn nicht fallen würden.

Reality Check: Wenn es eine aktuelle Blase gibt, hat sie wenig Ähnlichkeit mit der gigantischen Blase, die durch Subprime-Hypotheken entsteht, die in die Große Rezession platzen. Dann kamen die Massenabschottungen, die sinkenden Hauswerte und die Dutzende von Hausbesitzern, die ihre Hypotheken plötzlich unter Wasser hatten.